#66: Die besten Denkanstöße aus 2024: Neun Zitate zum Thema Ordnung
Hier versteckt sich Denkanstoß #10: Halte stets schriftlich fest, was dich inspiriert! ;)
1. Ein Zuviel an Materiellem tötet jeden Enthusiasmus
„[…] wir leben in einer Gesellschaft, die sich für das Streben nach und das Anhäufen von materiellem Besitz ausspricht und es befürwortet. ,Je mehr, desto besser‘ ist das Mantra, mit dem wir aufwachsen und das wir glauben sollen. Dabei ist eine der größten Ablenkungen von unseren angestrebten Zielen unser Sammeln von materiellen Gütern. […] Wer kann enthusiastisch ein herausforderndes Ziel angehen, wenn man ständig kaufen und sich dann ständig um all das Zeugs kümmern muss?“ Joshua Becker – Die Kraft des Seinlassens
2. Wir sind nicht unsterblich
„Unser Vermächtnis beinhaltet, wo und wie wir Vorbilder waren, wie unser moralischer Kompass ausgerichtet war und ob er funktionierte […]. Wir streben Besitz aus dem oft unbewussten Wunsch an, uns selbst zu überdauern. Aber am Ende bereuen wir es.“ Joshua Becker – Die Kraft des Seinlassens
3. Ordnung schafft Platz für Magie
„Kindergeburtstage sind erst dann schön, wenn eine Person sie bis ins letzte Detail plant. Fotoalben mit Familienbildern werden nur zusammengestellt, wenn eine*r bewusst Bilder im Laufe des ganzen Lebens eines Kindes macht. […] Jeder Funken Magie, den wir erleben, ist für gewöhnlich Ergebnis irgendeines Ordnungsprinzips. […] Es gibt immer ein Ordnungsprinzip, um magische und freudige Momente zu schaffen und zu erleben.“ Florence Given – Women Living Deliciously
4. Manchmal fällt es echt schwer, Dinge loszulassen
„In mancher Hinsicht kommt das einem ,uneindeutigen Verlust‘ gleich. Dieses Konzept geht auf die Psychologin Pauline Boss zurück und beschreibt einen Verlust, bei dem unklar bleibt, was genau man verloren hat.“ Daniel Schreiber – Allein
5. Ein Umzug ist eine Rite de passage, ein Übergangsritual
„Van Gennep hatte beobachtet, dass wir vor allem mithilfe von kollektiven Ritualen – in westlichen Gesellschaften die Taufe, die Konfirmation, die Hochzeit oder die Beerdigung – neue Lebensstadien betreten, alte Identitäten ablegen und andere soziale Rollen einnehmen.“ Daniel Schreiber – Allein
6. Wir bewohnen Häuser und Körper
„Doch selbst die Kritik an den problematischen Körperbildern, die wir verinnerlicht haben, zielt im Grunde nur auf die Oberflächen unserer Körper ab, auf die Befreiung von dem Druck, sie schöner zu machen. Was wir darüber in der Regel vergessen, ist die innere Erfahrung – wie es ist, in unseren Köpern zu leben, sie zu bewohnen, welche Gefühlswelt sie in uns erzeugen.“ Daniel Schreiber – Allein
7. Wir müssen uns nicht schämen
„Frauen, egal ob sie sich als Feministinnen sehen oder nicht, fühlen sich schuldig für den Zustand ihrer Wohnungen und Häuser, ebenso wie wir uns schuldig für den Zustand unserer Körper fühlen. (…) Wir schämen uns, wenn der Eindruck entsteht, wir hätten irgendwie die Kontrolle verloren und wären des Frauseins, wie es gesellschaftlich interpretiert wird, nicht würdig.“ Sophia Fritz zitiert in Toxische Weiblichkeit Laurie Pennys Fleischmarkt
8. Ausmisten bedeutet, das Unglück zu minimieren
„Nicht das, was wir besitzen, macht uns glücklich, sondern das, was wir loslassen können. Wir sollten nicht eine Maximierung des Glücks, sondern eine Minimierung des Unglücks anstreben.“ Elke Heidenreich – Altern
9. Wir sollten an unseren Träumen festhalten
„Lass dich durch ein unordentliches Haus nicht von der Realisierung deiner Träume abhalten. Nimm dir täglich kleine Schritte vor, die dich zum Ziel führen. Wenn Chaos dich frustriert, kann radikales Ausmisten genau die Maßnahme sein, die dich wieder aufbaut.“ Monica Leed – Simply Spaced. Ordnung schaffen für ein befreites Leben